Achtung beim Nebenjob

Die meisten Studierenden sind heute auf Nebenjobs als zusätzliche Einnahmequellen angewiesen, denn ein Studium kostet viel Geld. Lehrmittel, Studiengebühren und Lebenshaltungskosten reißen große Löcher in die Haushaltskasse. Auch im Hinblick auf den Nebenverdienst gibt es bei der Krankenversicherung Studenten einige Kriterien zu beachten.

Bei gesetzlich Versicherten, die während des Studierens Geld verdienen, muss das Studium krankenversicherungsrechtlich im Vordergrund stehen. Nur wer als „ordentlich Studierender" gilt, kommt in den Genuss der günstigen Beiträge. „Ordentlich studierend“ bedeutet, dass derjenige nicht mehr als 20 Stunden in der Woche seinem Nebenerwerb nachgehen darf. So genannte kurzfristige Beschäftigungen dürfen eine Grenze von 50 Arbeitstagen über das Jahr gerechnet oder eine Dauer von zwei Monaten hintereinander nicht überschreiten. Wer also plant, sich etwas dazuzuverdienen, ist gut beraten, sich genau bei seiner Krankenkasse zu erkundigen, denn auch hier gibt es, wie so oft, Einschränkungen und Ausnahmen. Auskünfte erteilen aber auch die Studentenwerke an den Universitäten.

Krankenversicherung Studenten